Fantastische Cornhole-Premiere beim SVU

Veröffentlicht von Administrator (wb_admin) am 22.06.2026
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Unglaubliche 36 Teams, 120 Spiele und super Stimmung – 1. Ortsmeister sind De Zwölfer

Schräge Outfits, lustige Team-Namen und eine sportgesellige Atmosphäre die seines gleichen sucht, die 1. Unterneukirchner Cornhole-Meisterschaft in Deutschlands längster Stocksporthalle schreibt ein weiteres beispielloses Kapitel in der Geschichte des 1963 gegründeten SVU. 36. Mannschaften, etwa 80 Teilnehmer und 120 Spiele sind Zahlen von denen die Hauptorganisatoren SVU-Vorstand Wolfgang Hirn, Erika Steiglechner, Georg Schuhbeck, Peter Aicher und Sepp Kummerer bei den umfangreichen Planungen und Vorarbeiten nicht annähernd geträumt haben.

Wenngleich sich am Ende die topfavorisierten Stocksportler bzw. schon lange Zeit Cornhole spielenden Teams durchsetzten, waren auch jene die bereits nach der Vorrunde ausschieden begeistert von der Stimmung und weilten teilweise bis zum Finale vor Ort. Spieler, Fans und Zuschauer wurden während des gesamten, knapp sechsstündigen Spektakels von den SVU-Girlies an der Aperol-, Wein- & Sektbar bestens versorgt. Um Kaltgetränke sowie Grillschmankerl kümmerten sich die Volleyballer.

Weil sich 36 Mannschaften anmeldeten waren 18 Cornhole-Sets notwendig. Um das üppige Equipment bereitstellen zu können bauten viele Mitglieder der grün-weißen Cornhole-Community noch so viele zusätzliche Boards, dass man letzten Endes nur noch vier ausleihen musste. Damit es bei dem Mammutprogramm mit 103 Duellen bzw. 120 Spielen wenig Zeitverzögerungen gab hatte Peter Aicher für die Premieren-OM eigens eine Excel- Auswertung erstellt.

Während das Halbfinale De Zwölfer (Georg Schuhbeck, Josef Kummerer) gegen Hoppala (Erika Steiglechner, Peter Aicher) eine klare Angelegenheit war, mussten die Müllersäcke (Karl Demel, Martin Haunolder) gegen die Old Cornholiker (Georg Schrankl, Helmut Ehgartner, Peter Killinger) über die volle Distanz von drei Spiele gehen. Da es extrem spannend wurde fanden sich nach den ersten beiden Spielen (12:21/21:10) immer mehr Zuschauer neben der Bahn ein und erlebten das mit Abstand spannendste Spiel des Abends. Vor dem letzten Wurf des dritten Spiels sah es für die Müllersäcke gar nicht gut aus. Doch dann gelang Karl Demel ein absolutes Husarenstück und er versenkte unter lautem Getöse der begeisterten Fans tatsächlich zwei Bags mit dem letzten Wurf. Dadurch siegten die Müllersäcke um Haaresbreite mit 21:19. Eine Runde zuvor hatte Hoppala das Glück auf seiner Seite und gewann gegen „Schau ma moi, dann seng mas scho“ (Richard Hillgartner/Rudi Glaser) ebenfalls hauchdünn mit 16:21, 21:8 und 21:20. Das Finale zwischen De Zwölfer und den Müllersäcken war dann allerdings eine klare Sache. De Zwölfer hatten nach zwei Spielen (21:14/21:6) „das Sackerl schon zugemacht“. Die vier Halbfinalisten belegten mit ihren Differenzen auch schon nach der Vorrunde die besten Plätze.

SVU-Vorstand Wolfgang Hirn (von links) gratulierte den Siegern der 1. Unterneukirchner Cornhole-Ortsmeisterschaft: Michael Reichenspurner, Peter Killinger, Georg Schrankl, Helmut Ehgartner, Sepp Kummerer, Georg Schuhbeck, Karl Demel, Martin Haunolder, Erika Steiglechner und Peter Aicher.

In Vor- sowie KO-Runde war jeweils ein Spiel zu bewerkstelligen. Zunächst mit einem maximalen Zeitlimit von zwölf Minuten, danach auf 21 Punkte. Ab dem Achtelfinale im KO-Modus war Best-of-Three angesagt. Viele ausgeschiedene Teams suchten sich mit großer Begeisterung neue Gegner und absolvierten auf den freien Bahnen Privatspiele mit ausgehandelten Siegprämien, die häufig aus Flüssigkeit bestanden. Außerdem konnte jeder Einzelne sein Zielwasser beim Werbe-Sackeln unter Beweis stellen. Daran beteiligten sich 35 Werfer wobei jene die zweistellige Ergebnisse erzielten bei der Siegerehrung Preise erhielten.

1. Cornhole-Ortsmeisterschaft – Platzierungen (8 von 36): 1. De Zwölfer (Georg Schuhbeck/Josef Kummerer); 2. Müllersäcke (Karl Demel/Martin Haunolder); 3. Hoppala (Erika Steiglechner/Peter Aicher), Old Cornholiker (Georg Schrankl, Helmut Ehgartner, Peter Killinger); 5. Schau ma moi, dann seng mas scho (Richard Hillgartner/Rudi Glaser), Obergünzl-Oldies (Michael Wimmer/Reinhard Pöpperl), Three and a half arms (Yannick Lohner/Thomas Reichenspurner), Corn to be wild II (Norbert Schneider/Paul Hammerschmidt).

Ergebnisse – Viertelfinale: Hoppala – Schau ma moi, dann seng mas scho 16:21/21:8/21:20; De Zwölfer – Obergünzl-Oldies 21:0/21:4; Müllersäcke – Three and a half arms 21:2/21:0; Old Cornholiker – Corn to be wild II 21:5/21:0. – Halbfinale: De Zwölfer – Hoppala 21:5/21:0; Müllersäcke – Old Cornholiker 12:21/21:10/21:19. – Finale: De Zwölfer – Müllersäcke 21:14/21:6. – Werbe-Sackeln: 1. Michael Reichenspurner 14 Punkte; 2. David Junkmann 13; 3. Georg Schuhbeck, Simon Fink je 12; 5. Jonathan Kamhuber, Max Lippacher je 11; 7. Franz Beier 10.

Foto(s): PresseService Albert Kamhuber

 

 

 

Zuletzt geändert am: 22.06.2026 um 12:47

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